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| Dönci |
| Szálka tó |
| Womo Übernachtungsplatz |
| Sankt-Joseph-Kirche |
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... nachdem wir am Vorabend in der Határcsárda bei Szentendre (Pano #35093) noch ein traditionelles ungarisches Abendessen zu uns genommen hatten, war eine längere Weiterfahrt nach Pécs zu einem Familienbesuch angesagt. Als Übernachtungsstellplatz bot sich der Szálka-See an, ein Reservoir, das im Jahr 1977 vor den Toren des gleichnamigen Ortes Szálka entstanden ist.
Der kleine Ort Szálka blickt auf eine fast 1.000-jährige Geschichte zurück und ist heute ein Zentrum für Naturtourismus, Weinbau und Jagd. Der Ort wurde bereits im Jahr 1015 in der Gründungsurkunde der Abtei Pécsvárad erstmals schriftlich erwähnt und war bis 1770 vor allem orthodox-serbisch geprägt, bevor zwischen 1770 und 1780 sich im Zuge der habsburgischen Kolonisation deutschsprachige Donauschwaben ansiedelten. Nach dem 2. Weltkrieg kam es dann zu einer dramatischen Wende. Die Donauschwaben wurde zu großen Teilen vertrieben oder ausgesiedelt und an ihrer Stelle wurden ungarische Familien angesiedelt, die aus dem damaligen Oberungarn (heute Slowakei) fliehen mussten. Heute sind die waldreichen Hügel der Baranya- und Tolna-Region um Szálka ein Zentrum für Naturtourismus, Weinbau und Jagd. Über die Landesgrenzen hinaus wurde der Ort dann im Jahr 1891 berühmt, als in den Wäldern ein kapitaler Rothirsch erlegt wurde, dessen Geweih über 60 Jahre lang den offiziellen Weltrekord innehielt und die Region unter internationalen Jägern weltberühmt machten ... nicht zuletzt deshalb ist die lokale Küche aufgrund der langen Jagdtradition von schmackhaften lokalen Wildgerichten geprägt. Der gerade noch sichtbare Kirchturm ist die Sankt-Joseph-Kirche, die im Jahr 1843 erbaut wurde und durchaus einen Besuch wert ist. Link auf Wikipedia - für diejenigen die der ungarische Sprache mächtig sind ;-) ... https://hu.wikipedia.org/wiki/Sz%C3%A1lka_(telep%C3%BCl%C3%A9s) ********************************************************************** Ursprünglich als Rätsel eingestellt (ungelöst): ... ein weiterer Lückenschluss auf der Ungarn-Landkarte als Sonntagsrätsel. Zwei Seen, durch einen Damm getrennt, und ein Kirchturm sind auf meiner morgendlichen Runde mit Hündi bei schottisch anmutendem Wetter zu sehen. Ist das Rätsel lösbar? Bin gespannt ... Nikon D500, AF-S Nikkor VR 16-85mm - 10 Aufnahmen, freihand Aufnahmezeit 09:02 Uhr MESZ/CEST Blende: f/8 Belichtung: 1/60 ISO: 100 Brennweite: 27mm KB PTGui Pro, LR6, IrfanView
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Kommentare
Wünsche Dir einen schönen Sonntag!
VG Martin
@Martin
In der Tat handelt es sich bei Hündi um einen "waschechten" Ungarn, ist doch die Rasse Komondor ein ungarischer Hirtenhund. Als wir Dönci an Silvester 2023 im Tierheim in Kisújszállás abgeholt haben, war uns das noch nicht bewusst.
Das Panorama entstand am Folgetag meines zuletzt gezeigten Werkes und einer längeren Fahrt durch die Nacht ... vielleicht hilft es!? Ich lass es vorerst mal als Rätsel stehen.
Text zum Panorama nun ergänzt - Update 18:20 Uhr ;-)
Ich freue mich schon auf den Herbst.
Gruß
Lukas
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