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Frühmorgen-Stimmung in der Sonora-Desert, Kaktuswüste mit vielen Arten.
Südlich des Bergwerk-Ortes Ajo finden sich solche m.E. großartigen Landschaften. "Grüne Wüste" voller Leben. Ist etwas für jene, die gern mal mit Zelt und Kocher "away from it all" sein wollen. Wer Zivilisation in dieser Zone sucht, wird (links am Horizont) im Orgelpfeifen-Park besser bedient; es sieht aber ähnlich aus.
Hier gibt es nur einige Tracks, rauhe Pfade. Und jede Menge freie und einsame (!) Camp-Möglichkeiten. Vorsicht vor Klapperschlangen; Arizona hat davon die größte Dichte.
Ganz hinten am Horizont die Grenze USA-Mexiko. Ich habe dort auf mehreren Reisen nichts von Befestigungen o.ä. mitbekommen, wohl aber mal einen durstigen Mexikaner-Flüchtling mit Wasser versorgt.
Dort verläuft auch der "Camino del Diablo", ein alter Goldsucherweg zu den Goldfeldern Kaliforniens. Hat viele Menschenleben gekostet und erfordert zur Sicherheit auch heute noch ein halbes Dutzend Permits. Bild folgt später mal.
Als Kontrastprogramm und für die zu heißen Mittagsstunden bietet sich, wenn man ein paar harte Allrad-Touren in wilden Bachbetten und über Felsen gemacht hat, das einige Meilen entfernte Ajo an (Pano ist fertig). Oder ein gutes Stück nördlicher: die Lichterstadt Las Vegas.
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Die Wüste lebt: Auf diesem Bild von 2019 hatte es zuvor etwas geregnet. Sofort sprossen Wildblumen. Auch in der Verkleinerung mag man die violetten Flächen rund ums Zelt unter dem Orgelpfeifen-Kaktus (Organ Pipe) sehen können. Die markanten, sehr hohen Säulen-Kakteen heißen Cardón Cactus.
Klassische Wildwest-Szenerie. Ziemlich authentisch. Daher zog es mich mehrmals dorthin.
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