Tobender Indik - Wellen-Experiment mit der Panorama-Kamera, 200°   045
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Aufnahmestandort: Zinkwasi Südafrika am Indischen Ozean (5 m)      Fotografiert von: Christian Pehlemann
Gebiet: South Africa      Datum: 2002 noch analog
Von allen Ozeanen führt nur der Indik (Kurzform für Indischer Ozean) den Namen eines Landes im Schilde. Er ist der wärmste Ozean, daher ist er für Badetourismus ideal, z.B Südostafrika, Mauritius...). (Der Atlantik an der Südwestküste ist dagegen saukalt. Das führt - nebenbei - zur Wüstenbildung der Namib.)

Der Indische kann aber auch mit wilden Wellen toben, z.B. hier bei Zinkwasi mit seinen relativ steil ansteigenden, fast orangefarbenen Sandstränden. Da ist ein Lärmen, Brüllen, Tosen, wenn sich die drei bis vier Meter hohe Brandung mit zerrissener Gischt an den steilen Strand wälzt.

Experiment: Im normalen Foto oder Panorama kommt die Wucht der Wellen nicht so recht raus. Ich nahm die die sich um die eigene Achse drehende Analog-Kamera in die Hand und lief damit auf die Welle zu. (Normal ist Stativ für diese Geräte zwingend). Sowohl die sich wie ein wilder Hengst aufbäumende Welle als auch der ansteigende Strand sowie das auf der Strandwölbung auf- und ablaufende, rasende Wasser sind gut sichtbar.
Von etwa 20 Versuchen mit derart doppelter Bewegung und daher gewollter Bewegungsunschärfe waren nur zwei, drei brauchbar.

Der Wettlauf mit der Brandung war natürlich fürs salzwasserfreie Überleben der Kamera riskant, wenn man nicht schnell genug vor der Welle abbog. Auch das Baden ist hier bei hohem Wellengang hochgefährlich.
Vor vielen Jahren konnte ich nur mit Rettungsschwimmer-Erfahrung und letzter Kraft eine Person retten, an Land schubsen, die vom schnell ablaufenden Wasser immer wieder ins Meer gezogen wurde. Seitdem ist mir hohe Brandung suspekt.



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Christian Pehlemann

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