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Aller guten Dinge sind bekanntlich deren drei, und so besuchten wir nach den beiden Gletscherlagunen Jökulsárlón und Fjallsárlón noch einen dritte. Genauer gesagt handelt es sich hier um den kleinen See Svinafellslón, der sich an der Zunge des Svinafellsjökull Gletschers gebildet hat.
Zu diesem Ort hat die große Tourismus Maschine zum Glück ihren Weg noch nicht gefunden. Schon die sehr hoppeligen knapp 2 Kilometer Anfahrt von der Ringstraße zum überraschenderweise noch kostenlosen Parkplatz haben es in sich und schrecken den einen oder anderen Kleinwagenfahrer ab. Hat man den Parkplatz erreicht wandert man knapp 500 Meter hinauf und erreicht diesen mit Ausnahme einiger Infotafeln noch gänzlich von touristischer Infrastruktur verschonten Ort. Viele kleine Trampelpfade führen über die Moränen bis hinunter zum Gletscher und dem bräunlich gefärbten See.
Die Besonderheit im Vergleich zu den beiden genannten Lagunen ist hier die, dass man dem Gletscher dabei so richtig nahe kommen kann. Leider führt dies unweigerlich auch dazu, dass manche todesmutige Turnschuhtouristen ohne jegliche Sicherung und passende Ausrüstung auf ihm herumstapfen. Dass dies offensichtlich nicht immer gut ausgeht wird zwar am Parkplatz durch eine Gedenktafel an zwei bis heute nicht wiedergefundene Wanderer dokumentiert, so richtig abschreckend scheint es aber nicht zu wirken.
Hier im Bild bin ich dem Gletscher übrigens zuvorgekommen und habe alle Irrläufer auf ihm digital entfernt.
12 QF Aufnahmen mit Canon EOS 5D Mark III á 35mm, f11, 1/160s, ISO100, PTGui Pro
Peter Brandt, Jörg Braukmann, Klaus Brückner, Günter Diez, Jochen Haude, Lukas Klös, Martin Kraus, Wilfried Malz, Niels Müller-Warmuth, Jörg Nitz, Danko Rihter, Arne Rönsch, Björn Sothmann, Arjan Veldhuis, Benjamin Vogel
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Kommentare
Bei Gletscherkalbungen vemutet man immer Blau als Begleitfarbe, aber hier ist es eher sanftes Grün-Grau.
Wenn ich die ganzen Gletscherspalten sehe, möchte ich da auch nicht unbedingt drauf rumlaufen auch wenn es in den Füßen juckt ;)
Gruß
Lukas
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