It never rains in Atacama   83558
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Legende

1 Cerro Cerillos, 3.460m, 121,6km
2 Aussichtspunkte Valle de la Luna
3 Valle de la Luna
4 Cerro del Quimal, 4.270m
5 Cerro Chuschul, 4.024m
6 Cerro Paniri, 5.960m, 94,6km
7 Cerro Curon, 3.861m
8 Horse Riding
9 Cerro Jorquencal, 4.950m
10 Cerro Colorado, 5.748m
11 Cerro Putana, 5.890m
12 Cerro Sairecábur, 5.971m
13 Licancabur, 5.920m
14 Cerro Juriques, 5.704m
15 Cerro Toco, 5.604m
16 Cerro Purico, 5.703m
17 Cerro de Macón, 4.904m
18 Cerro Rayado, 5.493m
19 Cerro de Potor
20 Cerro Colachi, 5.624m
21 ALMA OSF
22 Cerro Acamarachi, 6.046m
23 Cerro Hécar, 5.017m
24 Cerros de Saltar
25 Volcán Simba, 5.883m
26 Cerro Corona, 5.276m
27 Cerro Tumisa, 5.568m
28 Cerro Miscanti, 5.622m
29 Cerro Miniques, 5.764m, 111,3km
30 Cerro Cosor, 120,7km
31 Pular, 6.233m, 144,1km
32 Volcán Socompa, 6.050m, 165,1km
33 Cerro Socompa Caipis, 5.175m, 175,9km
34 Cerro Tecar, 5.410m, 181,4km
35 Cerro Llullaillaco, 6.730m, 203,3km

Details

Aufnahmestandort: Valle de la Luna, San Pedro de Atacama (Region Antofagasta) (2630 m)      Fotografiert von: Jens Vischer
Gebiet: Chile      Datum: 25.08.2014
Die Atacama Wüste im Norden Chiles ist eine der trockensten Regionen der Erde. An manchen Stellen wurde seit Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen noch niemals auch nur ein einziger Tropfen Niederschlag registriert.

Trotz dieser Widrigkeiten wurden diese Gegend bzw. die vorhandenen Oasen bereits sehr früh von diversen Völkern besiedelt, was auch durch Funde von mehreren tausend Jahre alten Mumien oder der Inka Kultstätte auf dem Gipfel des Licancabur belegt wird.

Auch heute ist das Interesse an der Atacama unverändert groß. Für Chile bildet das reiche Vorkommen wichtiger Rohstoffe wie Lithium, Kupfer, Silber, Gold und Platin eine der Grundlagen der nationalen Wirtschaft. Der großflächig betriebene Tagebau wird am besten aus dem Flieger sichtbar, beispielsweise wenn man wie wir von Calama nach Santiago fliegt. Die Tourismus Zentren, speziell wie hier nahe San Pedro de Atacama, sind davon bisher zum Glück noch verschont geblieben.

Neben der Wirtschaft hat auch die Wissenschaft großes Interesse an der Region, diese wird nämlich gerne zur Beobachtung des Sternenhimmels genutzt. Durch das trockene Klima und die Höhe begünstigt haben sich zahlreiche Observatorien und Teleskope an den Hängen der umliegenden Berge angesiedelt. Hierzu lohnt bei Interesse der Blick in Google Earth/Maps oder auf www.almaobservatory.org.

Die Aufnahmen zu diesem Panorama entstanden auf einem kleinen Schutthügel während der Wanderung zum Valle de la Muerte (Panorama Nr. 17222). Der zugehörige Rundblick im Weitwinkel vom selben Standort befindet sich auf Mountainpanoramas.com:

www.mountainpanoramas.com/___p/___p.html?panoid=2014_XA

Insgesamt waren es 66 QF Aufnahmen mit der EOS 5D Mark 3 á 105mm, F9, 1/500s, ISO100, Blickwinkel 360°, 15.02 Uhr Ortszeit, PTGui Pro, Irfanview

Kommentare

Jedes Deiner Bilder aus dieser Gegend bietet unvergleichliche Eindrücke: Danke! Besonders toll finde ich, dass man hier noch den Llullaillaco sieht, der ja durch die einschlägige Literatur als höchster unvergletscherter Berg der Welt geistert. LG Wilfried
05.06.2015 18:30 , Wilfried Malz
Ja, so stellt man sie sich vor, die berühmte Wüste (wie) aus dem Schulbuch. Was mag das ganz rechts unten sein - eine Bushaltestelle? LG Arno
05.06.2015 23:48 , Arno Bruckardt
Wieder ein Highlight in bestechender Qualität und super Fernsicht mit über 200km. LG Fried
06.06.2015 10:37 , Friedemann Dittrich
Hey Jens, thank you for all these mindblowing impressions. LG Jan.
07.06.2015 22:04 , Jan Lindgaard Rasmussen
@Arno: Bushaltestelle eher nicht, dort unten rechts der Straße befinden sich aber einige gute Aussichtspunkte auf das Valle de la Luna herab (sieht man auch an den Fahrspuren im linken Bildteil), vermutlich werden da bei großem Andrang ab und an ein paar Getränke verkauft...
08.06.2015 17:40 , Jens Vischer
Ein Bild eindrucksvoller als das andere ... Wahnsinn.
08.06.2015 21:34 , Peter Brandt
Dieses Pano hatte ich doch glatt vergessen zu bewerten. Dank Peters Kommentar habe ich es nochmal gesichtet. Tolle Fernsicht einer durch Deine Panos nicht mehr ganz fremden Landschaft.
LG Jörg
08.06.2015 21:40 , Jörg Nitz
Hier regnet's offenbar wirklich nie. Wobei - rechts unten im Tal hat's Vegetation. Also eher fast nie. Es gibt ganz wenige Wüsten der Welt ohne jede Vegetation, mir fallen da nur die Libysche Wüste westlich des Nils und das Innere Arabiens (weitgehend unzugänglich) ein. VG Martin
12.06.2015 20:35 , Martin Kraus

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