Berliner Spitzen   71971
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1 Renzo-Piano-Hochhaus
2 Kollhoff-Tower
3 Bahn-Tower

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Location: Berlin - Potsdamer Ecke Leipziger Platz      by: Heinz Höra
Area: Germany      Date: 2.1.2011
Als heute mittag endlich wieder mal die Sonne durchkam, machte ich mich kurzentschlossen auf den Weg und fuhr ins Berliner Zentrum, genauer in die City, die ja eigentlich den Berlin-Besuchern vorbehalten ist. Aber ich mischte mich mutig unter diese, weil ich mal die Gebäude am Potsdamer Platz in ihrer vollen Größe und mit ihren rasanten Formen ablichten wollte. Der Kollhoff-Tower des Berliner Architekten Hans Kollhoff und der Bahn-Tower vom US-amerikanischen Architekten Helmut Jahn sowie das Bürohochhaus von Rienzo Piano bilden schon ein eindrucksvolles Hochhausensemble in der deutschen Hauptstadt. Rechts davon schließen die Gebäude des Beisheim Centers den Platz nach Norden ab. Dieses und das bisher nicht einmal fertiggestellte Delbrück-Hochhaus scheinen mir ein Teil der geplatzten Immobilienblase zu sein. Dort und in den anderen Gebäuden am Potsdamer Platz stehen zehntausende Quadratmeter Bürofläche leer.
Für dieses Panorama habe ich 6 Hochformataufnahmen, die ich ohne Stativ mit einer EOS 450D und dem Objektiv EF 10-22 mit 14 mm Brennweite gemacht habe, verwendet. Erst wollte ich mein Stativ aufbauen, um die Aufnahmen mit Nodalpunktadapter zu machen. Aber bald merkte ich, daß es viel wichtiger war, einen Moment ohne allzu großen Autoverkehr abzupassen. Dafür mußte ich dann an einigen Stellen die bei Freihandaufnahmen unvermeidlichen Stitchfehler ausbessern. Ich hoffe, daß mir das gelungen ist. Das Panorama ist zwar nicht sehr breit, aber es ist sehr hoch. Es bildet in der Breite einen Winkel von ca. 220° ab. Vertikal sind es mindestens 50°.
PS: Am 1.1.2012 habe ich das Panorama durch eine Version, bei der ich die Ampelanlage auf der rechten Seite verschwinden ließ, ersetzt.

Comments

"Volle Größe" ist die sehr dezente Anspielung auf Werner. Die rasanten Formen zeigte er immerhin auch.
2011/01/02 23:06 , Robert Zehetner
Robert, ich war sehr überrascht, daß, vom Leipziger Platz aus betrachtet, diese Hochhäuser sich so messerscharf präsentieren, besonders der Kohlhoff-Tower. Bisher hatte ich sie immer nur von der anderen Seite, von dort, wo die Kulturstätten West-Berlins sind, betrachtet und da wirken sie nicht so .
2011/01/03 11:48 , Heinz Höra
Dass ein grosser Bildwinkel in der Höhe trotz über 180 Grad Winkel in der Breite zu "kurzen" Panos führt, die den Blick in unerwarteter Weise verdichten, hatte ich hier in den letzten Monaten ja auch schon erfahren. Das Bild ist mit den Spitzen aber sehr effektvoll. VG Martin
2011/01/10 21:44 , Martin Kraus
Heinz... 
...Du zeigst uns da ein hochsensationelles Dokoment!
Bist Du angesteckt von der jugendlichen Frische des Berliner Baubooms?
Ich bin sehr beeindruckt!
Gruss von Walter
P.S. Gruss an Werner Schelberger, habe jetzt auch Dein Dokument interessiert bewundert.
2011/01/11 09:38 , Walter Schmidt
Walter ... Deine Kommentare sind immer wieder voller Überraschungen und von einer interessanten Eigenwilligkeit.
Die Antwort auf Deine Frage bzgl. Ansteckung kannst Du aus meinem Text zum Panorama entnehmen - und zwar dort, wo ich Immobilienblase verwendet habe. Der Berliner Bauboom ist aber nicht nur von jugendlicher Frische, Stichwort Berliner Bankenskandal.
2011/01/12 00:00 , Heinz Höra
An diesem Motiv hatte ich mich vor exakt zwei Jahren auch versucht - vergeblich, besonders, was das Stichen anging (neben den geometrischen Aspekten vor allem haufenweise sich bewegende Touristenbusse). Deshalb habe ich es hier auch nicht gezeigt, sondern nur die Innenansicht des Sony-Centers.
Du hingegen scheinst es mit Perfektion abgebildet zu haben, 220° voller geometrischer Formen wirken fehlerfrei und vor allem senkrecht, wo es senkrecht sein muss.
Eine Frage: sehen wir zu Füßen der Hochhäuser eine Art Wintermarkt-Volksbespaßung mit Rodelbahn?
2011/01/14 09:39 , Robert Mitschke
Robert, wenn ich nicht das 10mm-Objektiv gehabt hätte, dann hätte ich das wohl auch nicht so hingebracht. Dadurch brauchte ich trotz der Nähe zu den Häusern nur eine Reihe von Aufnahmen und dadurch, daß ich an der Einmündung der Straße Potsdamer Platz stand, hatte ich viel weniger Verkehr als z. B. vorher, wo ich mitten in der Straße Leipziger Platz stand. Trotzdem habe ich nach dem Stitchen fast alle Überlappungsbereiche nacharbeiten müssen. Hier hätte man die abrupten Übergänge wohl gar nicht gesehen. Beim Nachbarbild Nr. 6368, das hier noch weniger Aufmerksamkeit gefunden hat, war das fast noch aufwändiger. Aber beide Panoramen haben mich, als ich sie so hingekriegt habe, sehr froh gestimmt. Sie sind für mich ein richtiges Paradebeispiel dafür, daß auch bei zylindrischer Projektion alle Senkrechten genau senkrecht bleiben - und dadurch, daß die Gebäude nicht frontal abgebildet sind, haben sich auch nicht die bogenförmigen Verzerrungen der waagerechten Linien ergeben.
2011/01/16 19:09 , Heinz Höra

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Heinz Höra

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