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Bei Alaska denkt man zunächst - ja neben Winterkälte - an die schroffen Gipfel der Ranges. Große Gebiete sind aber wellig, weitläufig und extrem dünn besiedelt. Natur pur und Einsamkeit.
Das helle Band in der grünen Taiga (arktischer Nadelwald) bzw in Tundraflächen (baumlos, Sträucher) ist der einzige Weg weit und breit: Gut geschottert als "Taylor Highway" vom Alaska Highway* bis Chicken und Jack Wade beim Abzweig des Top of the World Highway. Beide Weiler sind Relikte eines früheren Goldrauschs.
Die Fortsetzung vom Taylor hinab zum einzigen Ort Eagle (nur 60 Einwohner) am breiten Yukon River ist weniger gepflegt. Die 260 km lange Alaska route 5 wird im Winter nicht geräumt.
Im Juni nach der Schneeschmelze ist alles sattgrün. Das wechselt im Lauf des hier trockenen Spätsommers zu Braungelb, siehe Panos von Jochen, Yukon. Im Regenschatten der Ranges fällt relativ wenig Niederschlag, daher gibt es hier auf ca. 750 m Höhe auch keine Gletscher, wohl aber erstaunlicherweise in Küstennähe: Matanuska Glacier bis 500 m abfallend.
Scan von analog-Pano-Dia. Ausklapp-Panorama in meinem Alaska-Führer (vergriffen, also keine Schleichwerbung).
*By the way: Die einstige Abenteuer-Route Alaska Highway ist inzwischen bestens ausgebaut und hat keinen großen Erlebnis-Touch mehr. Außer der Länge von 2230 km. Nebenstrecken sind viel interessanter, besonders die naturnah-geschotterten.
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Gruß
Lukas
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