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Albert Hammond kann ein Lied singen von California CA. "It never rains...". Sicher meinte er damit nicht die wüsten Zonen des State, die so viele anziehen. Sondern die angesagten Küstenorte und Strände.
Hier fast Vollkreis aus den "Imperial Dunes" im Südost-Eck von CA. Der Name war nicht mehr zeitgemäß, daher umgetauft in "Algodones Dunes". Unter dem jetzigen Präsidenten ist der frühere Name wieder passender. Interessiert hier aber kein Schwein.
Das Dünenband in einer Bush-Steppe ist knapp 60 km lang und wird von einer Asphaltstraße durchquert, die permanent vom Sand freigehalten wird.
Die meisten Gebiete sind geschützt, aber an markierten Zonen dürfen 4Wheeler oder Wüsten-Trekker durch die Dünen stapfen, rollen, rennen, dahinbrettern. Im Gegenzug wird der Ami (und auch Touristen) auf den Highways bekanntermaßen gezügelt.
Alles ist strikt reglementiert, lässt aber Freiraum. Nach einem Tag schon sind die Spuren vom Winde verweht.
Man kann sogar campen, auch nicht "wild", sondern wohl geordnet und nicht billig. Thema Abfall: Nichts fliegt rum, da sind die Ranger vor. Ich sah eine Reihe von 10 (!) großen Übersee-Container für bequeme Müll-Entsorgung. Daran lässt sich errechnen, wieviele outdoor-Fans vom Sandmeer angezogen werden.
Interessant sind nicht nur die 100m-Dünen, sondern auch das weite aride Ambiente: Links eine Ebene, die am Hochufer des Colorado River endet, mit dem markanten Picacho Peak. Den Colorado sieht man natürlich von her aus nicht. Eine wilde steinige Straße führt hinab zum Fluss. Dort erhielt ich die Panik-Meldung aus Germany: "Flieg sofort zurück. Hier Corona-Alarm! Die lassen dich später vielleicht nicht mehr rein". (Naja, es ging dann mit sehr viel Wirrwarr und endloser Telefoniererei doch zurück. Nur schade um die Tour. Hier draußen hatte das Virus kaum eine Chance).
Typisch auch die kahle Sierra ("Säge") links. Cargo Muchacho Mtns. Solche Berg-Rippen prägen den Südwesten der USA. Die Muchachos waren übersetzt Verlade-Jungen, die dort eine Gold-Ader fanden. Glückspilze. Gold ist da, wo du es findest. Hier gibt es viele Minen, aktive und aufgegebene.
Nach rechts geht es durch Strauchsteppe und eine Agrarzone zur Küsten-Sierra und zum Pazifik (Luftlinie 190 km). Das normal gut sichtbare Küstengebirge wird durch einen Staubsturm verdeckt.
Zwischen San Diego und Los angeles klingt es wieder. "It never rains..."
Nun aber ab in die Dünen. Sie laden ja geradezu ein.
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Das Pano habe ich von Technik frei gehalten ausgesucht. Dafür separat eine typische Szene. Zur Reglementierung: Die Fahnen z.B. sind kein Schmuck, sondern vorgeschrieben. Damit andere rechtzeitig die ankommende Kiste sehen.
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Comments
Hinter dem Cerro Nuevo fällt der Horizont jedoch steil ab da müsste man nochmal ein bisschen nachkorrigieren. Vielleicht geht dann auch die Stufe rechts vom Berg etwas weg.
Gruß
Lukas
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