The Whistlers Peak, North-West-View   4815
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1 Mt Mowat 2843
2 Caledonia Mountain 2863
3 Mt Robson 3954 76km
4 Mt Phillips 3249
5 Lynx Mountain 3192
6 Mt Bridgland 2930
7 Derr Peak 2966
8 Mt Mahood 2896
9 Monarch Mountain 2777
10 Emigrants Mountain 2553
11 Mt Griesbach 2698
12 Mt Henry 2629
13 Snaring Mountain 2931
14 Mt Kerr 2560
15 Mt Sassenach 2900
16 Mt Thornton 2752
17 Cairngorm 2610
18 Mt Kinross 2650
19 Cliff Mountain 2743
20 Mt Zengel 2630
21 Pyramid Mountain 2766
22 Gargoyle Mountain 2693
23 Roche de Smet 2539
24 Mt Aeolus 2643
25 Pyramid Lake
26 Boule Roche 2385
27 Patricia Lake
28 Hawk Mountain 2528
29 Roche Jacques 2603
30 Mt Colin 2687
31 Yellowhead Hwy
32 Athabasca River
33 Emir Mountain 2616
34 Edith Lake
35 Anette Lake
36 Mt Cr2 2620

Details

Location: Jasper National Park (2464 m)      by: Jochen Haude
Area: Canada      Date: 31.07.2015
Der Whistlers Peak dürfte einer der am meisten besuchten Berggipfel in den kanadischen Rocky Mountains sein, denn er liegt direkt neben Jasper und ist mit einer Seilbahn erschlossen. Dennoch war davon auf diesem Portal noch nichts zu sehen, dafür von weitaus weniger frequentierten Standorten.
Ich war froh, mal einen Berggipfel zu Fuß aus vom Campingplatz erreichen zu können und habe gerne auf die Seilbahn verzichtet. Der Gipfel ist sehr weitläufig, so dass sich der Besucherstrom gut verteilt. Allerdings ist dieser Berg daher weniger für Rundumsichten geeignet. Dieser Blick geht in nördliche Richtung über das Tal des Miette River, bis zum Mount Robson. Der Mount Robson ist der höchste Berg der kanadischen Rocky Mountains. Hier ist seine schmale Seite zu sehen. Aus der Nähe sieht man ihn meist von Süden aus. Dann präsentiert er sich als urgewaltiger Klotz. Der Gipfel steckt aber häufig in Wolken.

Zum Beginn von ein paar Bildern aus den kanadischen Rockies dazu folgendes: Die Größe der Berge ist vergleichbar mit den Alpen. Allerdings ist hier bis auf ganz wenige Straßen und Orte alles unberührte Wildnis. Das ist gut so und hoffentlich bleibt das auch noch lange so. Von der Freiheit und der Weite, die wir in Alaska und im Yukon erlebt hatten, war hier allerdings nichts zu spüren. Hier ist man als Tourist Parkbesucher und so fühlt es sich auch an. Die Touristen sind auf die wenigen erschlossenen Gebiete konzentriert. Und da kann es im Hochsommer zu dichtem Gedränge kommen, inklusive Parkplatznot und wegen Überfüllung gesperrter Straßen. Wer die Alpen kennt, ist es gewohnt, dass man aus dem Tal Berge sieht. Hier lernt man, dass das unnatürlich ist. Wie hier im Bild zu sehen, sind die Bergtäler im natürlichen Zustand vollständig bewaldet. Und im Wald sieht man nur Bäume, aber keine Berge. Für etwas Aussicht unterhalb der Baumgrenze benötigt man ein Ufer an einem See oder Flusslauf. Auch auf den Straßen durch die Wälder hat man nur an wenigen Stellen einen Blick in die Berge. Es gibt nur wenige Berggipfel, die man auf Pfaden oder zumindest anhand einer Routenbeschreibung in einer Tagestour erreichen kann. Schade war es, dass dann auch noch einige dieser Berge, die ich mir zuvor für eine Tour ausgesucht hatte, von der Parkbehörde als Bear Area klassifiziert wurden, was so viel heißt wie „betreten verboten“, unter Androhung von mehreren Tausend Dollar Strafe bei Missachtung. Die kanadischen Parkranger sind möglicherweise sehr vorsichtig, wenn es um Bären geht. Scheinbar werden Gebiete großräumig gesperrt, wenn dort irgendwo Bären gesichtet wurden. Das kenne ich aus den US-amerikanischen Parks anders. Dort sind wir schon einigen kleinen und großen Bären begegnet. Hier in Kanada haben wir in 4 Wochen einen einzigen eher kleinen Bären gesehen. In dem Gebiet war außerdem ein Zaun und der arme Bär trug einen klobigen Ring mit Sender um den Hals, damit er jederzeit zu orten war. Alles in allem führt das dazu, dass sich die Freiheit in den Bergen kurioser Weise viel eher in den bis ins kleinste erschlossenen und vergleichsweise dicht bevölkerten Alpen erfahren lässt als hier in der Wildnis.

Comments

Du beschreibst perfekt, weshalb ich mich nicht ernsthaft bemueht habe, in die Rockies zu reisen. Von Toronto eine lange Reise, da ist's viel einfacher, bei einem Familienbesuch in der Schweiz etwas Bergluft zu schnuppern.

Diese Berge hier sind wohl anders, aber nicht schoener als die Alpen.
Bezueglich Baeren besteht ein riesiger Unterschied zwischen Schwarz- und Grizzlybaeren.

Falls du die Bilder nocht nicht kennst, suche die Panos von Martin Kraus "Fairview Mountain" & "Maligne Lake" - das sind wahrscheinlich die schoensten Canada Bilder in diesem Forum.

Herzlichen Gruss aus der Region Toronto auch im Lockdown
2021/04/23 21:56 , Augustin Werner
Vielen Dank, Augustin. In Bezug auf die beiden zitierten Bilder - abwarten ...
2021/04/23 22:21 , Jochen Haude
Neues Territorium und wieder zwei Panoramen die mich als Ergänzung zu Martins herausragenden Impressionen begeistern. Der Mount Robson hat ja schon ein "Alleinstellungsmerkmal" wie ich es in den Alpen so dominant meist nur beim Monviso erlebt habe ... danke auch für die interessanten und ausführlichen Erläuterungen, Jochen !!

Herzliche Grüße
Hans-Jörg
2021/04/25 12:49 , Hans-Jörg Bäuerle
Hochinteressant, mit vielen Anknüpfungspunkten an unsere Reise damals und ebensoviel Neuem. Was Du zum harten Kontrast zwischen völlig unerschlossener Wildnis und übererschlossener touristischer Infrastruktur mit Straßen und Trails und vielen Warnschildern schreibst, kann ich nur bestätigen. Wobei wir damals (mit viel Wetterglück) in der allerletzten Herbstwoche unterwegs waren, bevor am Icefields Parkway alles zugemacht hat - da war dann nicht mehr viel los. Den Mount Robson haben wir nur in Wolken sehen können - der Blick allein schon zeichnet das Pano hier aus. Ich hoffe, Du zeigst noch mehr. VG Martin
2021/04/25 19:11 , Martin Kraus

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Jochen Haude

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