Das Wasser der Waag II - Trencin   9240
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Location: Trencin / Trentschin      by: Arne Rönsch
Area: Slovakia      Date: September 2019
Ein kleines Städterätsel aus dem Archiv:

Es handelt sich um einen der wichtigsten Orte für die Geschichte Schlesiens.

Comments

I don't know where it is, but it looks like some Slovenian cities or that area.
But of course I hadn't read the German translation ;-)
2020/02/09 12:01 , Giuseppe Marzulli
Uuppss! 
Ich sehe einen Flugplatz, eine Autobahn, eine Eisenbahn, Kirchen und viele neue Gebäude. Und ringsum - Berge!
Eine harte Nuß!
2020/02/09 14:38 , Christoph Rhein
Ohne den Hinweis "Geschichte Schlesiens" 
wäre meine Suche aussichtslos geblieben. Beim fixen Nachlesen stolpert man aber irgendwann über den Vertrag von T., und da fielen mir gesehene Bilder ein von solchen Burgmauern. Und: Wichtig für die Geschichte heißt ja nicht, daß die Stadt auch in Schlesien liegen muss. Der Name wird in der heutigen Landessprache etwas anders geschrieben als in unserer, klingt aber genauso und hört sich an, als sollte bei einem Verkehrsmittel, das im Bild recht dominant vorkommt, das tragende Element auseinander genommen werden.
Es grüßt Wolfgang
2020/02/09 14:44 , Wolfgang Bremer
Ein Fußballstadion am Fluß 
Irgendwo habe ich von einer Burg gehört, die heute in der Westslowakei liegt. Die Kirchen sind jedenfalls - neben dem Stadion der architektonische Hinweis. Aber ich lasse gerne den Vortritt. Ich habe letztlich von einem Bekannten gehört, daß aich die Kirchen lohnende Architekturpanoramen bieten, sie sind nach viel Leid wieder herrlich renoviert worden. Der Fluß spielt hier in der Geschichte des Ortes die Hauptrolle.
2020/02/09 23:28 , Christoph Rhein
An dem Panorama gefällt mir, daß die Flußschleife so schön sehen kann und wie sich die Bahntrassen so mittendurch ziehen. Daß man rechts so wenig von der Burg sehen kann, ist schade. Insgesamt könnte das Bild auch etwas heller sein.
Der Bezug zu Geschichte Schlesiens und Wolfgangs Hinweis auf diesen Vertrag ist wieder mal etwas Interessantes. Wenn ich aber lese, das bei Wikipedia abschließend über diesen Vertrag geschrieben wird "Die mit dem Vertrag festgelegten schlesisch-polnischen Grenzen blieben weitgehend bis 1945 bestehen.", dann finde ich wieder einmal bestätigt, wie dreist Geschichte im Sinne der herrschenden Meinung gelogen wird. Daß zuvor Nazi-Deutschland 1939 diese Grenze durch einen Krieg niedergerissen hat, wird verschwiegen. Und dabei läßt man auch unter den Tisch fallen, was duch die Schlesichen Kriege geschah.
2020/02/10 17:51 , Heinz Höra
Mit den Hinweisen der Kollegen war das jetzt auch für mich auffindbar, und ich hab wieder was gelernt ;-) VG Martin
2020/02/11 19:22 , Martin Kraus
Dort 
gibt es die hübschesten Mädchen Mitteleuropas. (so kam es mir zumindest vor, 1993). An eine Schnellbahntrasse kann ich mich allerdings nicht erinnern.
2020/02/11 23:24 , Matthias Knapp
Mit einem der gegebenen Hinweisen ist es auch mir gelungen, das Panorama zu verorten. Interessant auch, wie nahe eine der kulturellen Metropolen gelegen ist. Und Richtung Norden war ich schonmal in einer nach Schlesien benannten Stadthälfte.
2020/02/12 21:28 , Klaus Föhl
Ich danke für die Rätselei und freue mich, dass ihr das so gut gelöst habt.
Wolfgang nicht zum ersten mal als Erster.

Wer weiß, was ein Hatschek über einem Konsonanten bedeutet (Zischlaut), ärgert sich immer mal wieder, dass er ihn auf dieser Seite nicht verwenden kann: "Trencin" sähe schöner aus, wenn über dem "c" besagtes Zeichen stünde.

Aber wie Wolfgang schon andeutete: "Trentschin", der deutsche Name, ist im Ohr sehr ähnlich.

Der Vertrag von Trentschin, auf den ich anspielte, übergab im frühen 14. Jahrhundert die schlesischen Fürstentümer von der polnischen an die böhmische Krone, wo sie (wenn auch von Habsburg geerbt) bis ins 18. Jahrhundert blieben.
Danach war Schlesien 200 Jahre preußisch (bzw. nach Versailles 1871 auch deutsch), bevor Jalta und Potsdam es wieder polnisch werden ließen.


Die Berge gegenüber der Trenciner Burg gehören zu den Weißen Karpaten, die Tschechien von der Slowakei trennen (oder vor reichlich hundert Jahren: das zu Böhmen und Österreich gehörende Mähren von "Oberungarn").
Beschriften müsste ich sie auch noch, aber momentan scheint Deuschle mal wieder vom Netz genommen worden zu sein.
2020/02/12 21:48 , Arne Rönsch

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Arne Rönsch

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