Stadt und Land vom Jenaer Forstturm aus   81940
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1 Lützeroda
2 Dornberg 383m
3 Cospeda Neubaugebiet
4 Berggasthaus Forsthaus
5 Windknollen 363m
6 Bismarckturm 328m
7 Napoleonstein
8 Jägerberg 345m
9 Landgrafenturm
10 Landgrafenhaus
11 Hohe Lehde 335m
12 Ruine Kunitzburg
13 Kunitz
14 Hochhaus Saalbahnhof
15 Großer Gleisberg 385m
16 Friedenskirche
17 Jenzighaus
18 Empire-Späth-Building
19 Jentower
20 Hunnenkuppe 385m
21 Konzernsitz Jenoptik AG
22 Stadtkirche St. Michael
23 Dorlberg 373m
24 Paradiesbahnhof
25 Hausbergviertel
26 Agentur für Arbeit
27 HAUSBERG
28 Fuchsturm 381m
29 Südviertel
30 Heimstättenviertel
31 Ziegenhain
32 ehem. Zeiss-Südwerk, heute zur Uni gehörig
33 Südschule
34 Umsetzer Kernberge 360m
35 Neubaugebiet Sophienhöhe
36 KERNBERGE
37 Wanderweg mittlere Kernberghorizontale
38 ehem. Zeiss-Südwerk, heute Fachhochschule
39 Jenaer Glaswerk SCHOTT
40 Verwerfung Studentenrutsche
41 WÖLLMISSE
42 Neuwöllnitz
43 Johannisberg 366m
44 Südbad Schleichersee
45 Unterwöllnitz
46 Studentenwohnheim
47 THÜR. HOLZLAND
48 Firmensitz Carl Zeiss AG
49 Neulobeda-Ost
50 Burgau
51 Siedlung Ringwiese
52 Neulobeda-West
53 HKW Winzerla
54 Sulza
55 Saaletalbrücke A4
56 THÜR. SCHIEFERGEBIRGE
57 Neuwinzerla
58 Mönchsberg 343m
59 Telekom-Umsetzer Cospoth 399m
60 Kuppe Dürrengleina 438m

Details

Location: Forstturm im Jenaer Forst (348 m)      by: Wolfgang Bremer
Area: Germany      Date: 12.04.2015
Ein Jenaer Berg, der auf sich hält, hat außer einem Berggasthaus auch einen Freundeskreis, der sich um ihn kümmert. Für den Jenaer Forst westlich der Stadt ist es die Berggesellschaft Forsthaus e. V., die sich seit 2007 wieder um den Forstturm bemühen darf, nach unzugänglichen Jahrzehnten als Träger eines Fernsehkanalumsetzers. Regelmäßige Öffnungszeiten abzusichern, fehlen dem Verein die Voraussetzungen, und so ist der Blick ähnlich dem vom benachbarten Bismarckturm immer noch eine Seltenheit, die sogar eingesessene Jenaer überraschen kann, denn der Forst ist mit vergleichbaren Aussichtspunkten wenig gesegnet. Vom recht hohen Standort aus, plus 25m Turmhöhe, tritt vor der Geschlossenheit der Hochfläche
das bewegte Relief etwas in den Hintergrund, was der Volksmund im hiesigen Ilmthüringisch so zusammenfasst:

Wänn de omm Jäne romm ärchendäwu noffgiehst, onn böst ubmde, onn guckst ronger von su änn Bärch, nachen sinn die annern möt ämol alle wack. Omm Jäne romm göbt´s nämmlich gor käne Bärche, da sinn allerwend bluß Täler.

Für Außerthüringer:
Wenn du um Jena herum irgendwo hinaufgehst, und bist oben, und guckst hinunter von so einem Berg, dann sind die anderen mit einem mal alle weg. Um Jena herum gibt es nämlich gar keine Berge, da sind überall bloß Täler.

Kamera : Olympus VR-320
Bilder : 14x JPG QF feihand
Brennweite: 10,0 / 57
Blende : F 11,0
Belichtung: 1/320 bis 1/640 bei ISO 200
Software : Hugin, Gimp, IrfanView

Comments

Falls mal jemand nach dem schönsten Pano-Monat in deutschen Landen fragt: Meine Stimme für den April.
2015/07/23 02:36 , Arne Rönsch
Noch recht braun alles für den Frühling, das trübt den schönen Blick jedoch keineswegs.
2015/07/23 08:57 , Jens Vischer
Sehr aufschlussreich und instruktiv. Für mich eins deiner besten Panos.
2015/07/24 14:42 , Jörg Braukmann
Ich sehe hier einige Punkte, die ich auf meiner Liste habe. Z.B. den markanten Landgrafenturm, der ist aber glaube ich verglast?

Ich mache mal einen Versuch, ins Erzgebirgische zu übersetzen. Eine allgemeingültige Schriftregel existiert nicht, es gibt auch regional große Unterschiede. Mein Westerzgebirgisch klingt ganz anders als in Altenberg oder das alte Böhmische des Mundartdichters Anto Günther aus Gottesgab.

Wenn de im Jena rim irngtwuh naufgiehst, un bist uhm, un guckst nunner vun suh enn Barg, nochrt sei die annern off ahmohl alle wag. Im Jena rim gibs nahmlich gar kahne Barg, do sei ieberohl bluhs Dähler.
2015/07/24 20:17 , Friedemann Dittrich
Danke für Deinen Kommentar, Friedemann. Lange nicht mehr gehört, das Erzgebirgische. Wenn ich es aber lese, ist es gleich vertraut: Ich hatte in der Armeezeit jemanden aus Lössnitz auf der Stube. Und wenn, was immer mal vorkommt, jemand äußert, er könne das Sächsische nicht leiden, frage ich gerne, welches: Leipziger, Dresdner, Erzgebirgisches, Vogtländisches, Oberlausitzer...? Mundart gehört zum Landstrich; mich befremdet mehr, wenn nicht rauszuhören ist, wo jemandes Wurzeln sind.
Wo Du den Landgrafenturm ansteuerst, der Turm ist schon schwierig zum Schauen, aber scheußlich zum Fotografieren. Die Verglasung neigt sich nach außen vom Besucher weg, so hat man immer mindestens eine Richtung, wo sich Spiegelungen so gut wie nicht wegdrücken lassen. Und die Störungen stehen nun auch noch schräg, das kann schon den Betrachter ohne Kamera aus dem Konzept bringen. Dazu sind die meisten Scheiben offenbar noch Originale von 1971. Für das Ansehen ausgerechnet der Glasstadt eigentlich eine Katastrophe, aber wie soll der bewirtschaftende Freundeskreis Landgrafen etwas schaffen von 1,- Euro Eintritt bei Öffnung nur am Wochenende... Ob aus der Bilderreihe, die ich trotzdem gemacht habe, Vorzeigbares wird, ist noch offen. An einen neuen Versuch oder an den Fuchsturm gehe ich wohl erst ran, wenn mir mal eine Idee zum Blendschutz kommt.

Auch an alle weiteren Betrachter und Bewerter vielen Dank!

Es grüßt Wolfgang
2015/07/24 23:16 , Wolfgang Bremer
Wolfgang, über solchen "Blendenschutz" hatten wir mal bei meinem Aschberg-Panorama Nr. 11357 diskutiert.
Dein Panorama hier zeigt dagegen schön und klar die umgebende Hügellandschaft, die mir sehr gefällt.
Da ich gerade im Vogtland in meiner Heimatstadt bin, habe ich auch wieder mal paar Hügel gesehen - will aber auf der Weiterfahrt zu richtigen Bergen.
Und da ich gerade mit einige Leuten vogtländisch geredet habe, dürfte es mir nicht schwer fallen, Deinen Ausspruch mal so wiederzugeben.
2015/07/24 23:45 , Heinz Höra
Fein, auch im Bildaufbau!
Gruss Walter
2015/07/25 09:55 , Walter Schmidt
In dieser Jahreszeit seltsam anmutende Farben, die Du uns hier präsentierst. Aber gerade wegen des einheitlichen Brauntons handelt es sich um ein außergewöhnliches Pano. Gestern war ich gar nicht so weit weg von dort.
LG Jörg
2015/07/27 21:03 , Jörg Nitz

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