Pflanze mit Migrationshintergrund   31818
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Aufnahmestandort: bei Weißenbrunn (Fränkische Alb) (575 m)      Fotografiert von: Wilfried Malz
Gebiet: Germany      Datum: 17. 11. 2014
Letztmals in diesem Jahr ein Pflanzenportrait von mir, obwohl so etwas prinzipiell auch im Winter möglich wäre.

Der Japanische Staudenknöterich (Reynoutria japonica) ist erstmals 1825 in Europa eingeführt worden. Inzwischen hat er sich an passenden Standorten massiv ausgebreitet. Dabei handelt es sich um lehmige Böden bei ausreichendem Lichtangebot. Wo er wächst, verdrängt er als unduldsame Art alle anderen Pflanzen im Biotop und wird alleinherrschend. Damit ist dieser Einwanderer eine Bedrohung für die Buntheit unserer Flora und führt vielerorts zu einer starken Verarmung.
Die Blüten dieser Pflanze erscheinen im Sommer in weißlichen Rispen. Attraktiver finde ich die gelbe Herbstverfärbung der Blätter, wie sie auf diesem Bild zu sehen ist, leider allerdings bei trübem Wetter, wie es für diesen Herbst in Franken typisch war.

5 QF-Aufnahmen, Brennweite ca 56mm KB, 1/40 sec, f 4,5.

Kommentare

Bewundernswert, was Du alles aufspürst. Ich hätte mich da sicher über die Herbstfärbung gefreut und wäre ansonsten einfach vorbeigelaufen. VG Martin
16.12.2014 19:51 , Martin Kraus
Attraktives Äußeres, moderate bis geringe Ansprüche ans Lebensumfeld und auch noch pfiffig und agil bei der Familienplanung - so 'jemanden' wird man nur schwer wieder los. Siehe auch Kanadische Goldrute, Großes Springkraut, Riesenbärenklau, Orientalisches Zackenschötchen, Beifußambrosie...
Es grüßt Wolfgang
17.12.2014 00:44 , Wolfgang Bremer
Deine Achtsamkeit für die unscheinbaren Schönheiten der Schöpfung ist bewundernswert!!! Deine Beschreibungen dazu nicht nur lehrreich, sondern - zumindest für mich - wertvoll.

Herzlichst
Hans-Jörg
20.12.2014 01:16 , Hans-Jörg Bäuerle

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