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Bei Aflenz (Aflenz Land - Ortschaft Graßnitz) ist die einzige Erdfunkstelle Österreichs beheimatet; sie ist im Besitz der Telekom Austria und ist direkt mit dem Funkturm Wien-Arsenal via Richtfunk und Standleitung verbunden.
Sie wurde 1980 erbaut, Architekt war Gustav Peichl. Der Standort Aflenz wurde gewählt, da dort keine elektromagnetischen Störungen von Flughäfen (Radar) auftreten. Es gibt drei grosse Parabolantennen mit einem Durchmesser von 32 m und einem Gewicht von über 200t, sowie 50 kleinere mit einem Durchmesser zwischen 2,4 und 11 m. Jährlich kommen weitere Antennen hinzu. Sie sind auf mehr als 20 Satellitensysteme ausgerichtet. Die Erdfunkstelle ist durch Notstromaggregate unabhängig von der öffentlichen Stromversorgung und hat eigene Leitstände, die durchgängig besetzt sind. Über diese Funkstation werden Telefon- und Internetverbindungen nach Übersee hergestellt sowie Fernsehübertragungen innerhalb Europa und Nordamerika durchgeführt. Außerdem macht die Erdfunkstelle Aflenz Einmessungen von neuen Antennen aus ganz Europa. Es gibt nur noch drei Erdefunkstellen, die in der Lage sind, solche Messungen durchzuführen. Es sind auch "mobile Antennen" vorhanden. Eine davon ist die "TES", die auf einen Anhänger montiert ist. Es gibt ein Besucherzentrum und auf Anmeldung Führungen; zur Zeit gibt es jedoch keine privaten Führungen mehr, sondern nur für Schulgruppen oder Firmen. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Aflenz_Land) Eigentlich nur ein kurzer Halt am Parkplatz der Erdefunkstelle auf dem Weg zu meinem eigentlichen Ziel, der Wetterin in den Mürzsteger Alpen (alpen-panoramen.de-Panorama 15001). Ich wollte euch einfach nur zeigen, wenn ich z.B. mit Augustin Werner in Canada kommunizieren würde oder mir eine Sportsendung aus Übersee im TV ansehe über welche Station dies alles läuft. :-)) Canon G10, 5 RAW-QF-Pics, ISO 80, 1/1000s, F/6, 6 mm (28 mm KB), Blickwinkel: 170°, Hugin, Canon DPP, Gimp, 29.05.11, 13:28 Uhr MESZ (1.Bild). |
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Comments
Ich befinde mich nicht auf dem Gelände, sondern nur auf einen Parkplatz davor (siehe Verortung bei Google Earth). Das ist außerdem keine Satellitenabhörstation wie sie die Schweizer bei Leuk betreiben, sondern ausschließlich für private Nutzung - Telekommunikation, Internet und Satellitenfernsehen betrieben durch die Telekom Austria und hat so weit ich weiß keinerlei militärische Bedeutung o.ä.
Liebe Grüsse vom Gerhard.
Ich wollte aber sowieso noch etwas zum Panorama an sich sagen, denn ich hatte inzwischen schon erkannt, daß um die Schüsseln herum Zäune zu sehen sind. Trotzdem mußt Du ziemlich nahe dran gewesen sein, was bei Freihandaufnahmen dazu geführt haben muß, daß das Stitchen nicht fehlerfrei gelingen wird. Davon ist aber nichts zu sehen. Evtl. hast Du auch gut nachgearbeitet.
Als Bild an sich wirkt das Ganze auch sehr harmonisch. Doch so richtig begeistern könntest Du mich eigentlich erst, wenn Du statt des Wikipedia-Textes auch Deine eigenen Gefühle oder Intentionen beschreiben würdest.
PS: Ich gebe mal den Link zur Satelittenabhörstation der Schweizer auch hier an, damit niemand, der sich dafür interessiert, erst bei meinem a-p-Panorama nachschauen muß: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2005-10/artikel-2005-10-was-sagen-sie-jetzt.html?0=
Mein Standort ist wie du richtig erkannt hast nur ein paar Meter von der Einrichtung entfernt. Hugin hat mir dieses Panorama von Anfang an fehlerlos gestitcht, sodaß eigentlich keinerlei Nachbearbeitung nötig war.
Ich habe dieses Panorama so ursprünglich gelassen wie es auf der Karte von der Camera gespeichert wurde. Dieses Panorama hat für mich mehr dokumentarischen Wert und ich bin damit keinesfalls auf "Sternchenjagd".
Danke dir und sei gegrüsst
vom Gerhard.
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