Märkische Berge von der Bracht   (4,0 based on 3 ratings)    viewed: 2740x
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1 Krummentalhaus, 1725 m
2 Krummenschneid, 2408 m
3 Breugespitze, 2272m
4 Hohhelle, 2788 m
5 Torkopf, 2312m
6 Vorderhelle, 2505m
7 Stelzenhorn, 2426m
8 Hohe Henne, 2628m
9 Hasenhornhütte, 1611m
10 Silberggletscher
11 Bishorn, 2653m
12 Silberg, 2858m
13 Nücklenhorn, 2930m
14 Hoher Lennert, 2951 m
15 Hasenhorn, 2027m
16 Lennesee, 1239 m
17 Hohe Scheibe, 2881 m
18 Alte Duisburger Hütte, 1925 m
19 Haushorn, 2605 m
20 Hohe Molmert, 2495m
21 Buerhahn, 1923 m
22 Markschlade, 2546 m
23 Kleines Elsehorn, 2031m
24 Elsen, 811 m
25 Sundhelle, 2927 m
26 Hohe Verse, 2810 m
27 Hinteres Baukhorn, 2205m
28 Vorderes Baukhorn, 2231m
29 Baukhahn, 1937m
30 Schmidtturm, 2182m

Details

Location: Bracht (2211 m)      by: Benjamin Vogel
Area: Germany      Date: 10.01.2009
Ich bin an diesem wunderschönen Tag mit einigen Freunden in Versmünd in der Nähe von Lüdenscheid Ski gefahren. Die letzte Abfahrt führte uns von der Bracht über 1500 Höhenmeter bis hinab ins Tal. Doch vorher musste ich oben an der Bergstation der Seilbahn dieses großartige Licht am späten Nachmittag einfangen. Dort oben ist man mitten drin in der hochalpinen Bergwelt der Märkischen Berge.

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Comments

Sicher habt ihr dort oben den Müller aus Lüdenscheid getroffen und weil´s so toll war ordentlich ein´gesoffen
2011/01/03 19:04, Robert Schmidt
Dafür müsste eine Kategorie "Witziges" eingerichtet werden, so finde ich es eher störend.
2013/10/13 11:57, Jürgen Sonnemeyer
Ich denke bei rund 8000 Bildern kann "witziges" ruhig als informelle Katgorie laufen.
Herzlichst Christoph

PS: Es ist auf ap und pp viel wahrscheinlicher auf schlecht gemachte Fotographien zu stößen denn auf diese Bilder von Bildern von denen ich bis heute nicht weis, wo die Originallandschaften sind und ob der pp Vogel mit dem ap Vogel was zu tun hat ...
PPS: B. Vogel wäre vermutlich sehr getroffen, wenn wir seine Werke in "witziges" einstufen. Schau einmal auf seine Homepage und beachte auch, dass die dargestellten Berge durchaus geomorphologisch korrekt getroffen sind...
2013/10/13 14:05, Christoph Seger
Kunstvoll und gut gemacht. Was mich stört ist die Verortung. Phantasie hat keinen Ort, der sich mit Koordinaten erfassen lässt. Wenn man realistische Landschaftseindrücke sucht, stören diese Bilder bem Surfen durch die Umgebung.
2013/11/20 22:59, Jörg Braukmann
@Jörg 
Danke für den Hinweis, dass es da jetzt mittlerweile mehr ("reale") Bilder aus der Umgebung zu sehen gibt. Das macht dieses Kunstprojekt mit seinen Sehnsuchtslandschaften für mich umso wertvoller - speziell wenn ich diese Kunstlandschaften den realen Landschaften der Gegend gegenüberstelle. So gesehen bekommt z.B. selbst 14037 einen (dokumentarischen) Wert.
Herzlichst Christoph
2013/11/21 09:02, Christoph Seger
Sehsuchtslandschaften sehen anders aus. Das Sauerland wird durch diese künstliche Erhöhung stark entstellt. Das sieht ja aus wie in Tirol. Dort mag es ja noch gut ausehen. Das Sauerland ist aber in echt viel schöner, was natürlich fotographisch viel anspruchsvoller festzuhalten ist als im Hochgebirge. Da harrt das Sauerland wohl noch des richtigen Fotographen. Auf die jüngste Diskussion unter einem ähnlichen Bild (Nr. 6499) stieß ich erst heute beim Surfen durch die Umgebung. Der unprädestinierten Bewertung Jürgens möchte ich mich nicht anschließen, aber ich teile seine Ansicht, dass die Verortung solcher Bilder stört. Wer im Himalaya oder Patagonien surft, möchte dort ja auch keine phantasievollen Mittelgebirgspanoramen von mir vorfinden. Einige seiner Bilder hat Benjamin nicht verortet. Das ist besser.
2013/11/21 17:51, Jörg Braukmann
Wie schauen Sehnsuchtslandschaften denn aus ?? 
Der Begriff der „Sehnsuchtslandschaft“ ist ja einer der „Landschaften im Kopf“ meint, die für die allermeisten Menschen nicht die Landschaften des täglichen Erlebens sind. Die Idealisierung des Landschaftsbildes ist seit mehr als zweihundert Jahren ein immer wieder kehrendes Element im kulturellen Schaffen – nicht nur der Europäer (und der davon „abstammenden“ Nordamerikaner) sondern aller Zivilisationen. Vielleicht mit der Romantik beginnend und später in anderen – teilweise sicher auch nationalistisch überformten – Strömungen lebt die Beschäftigung mit idealisierten Naturbildern – sei es Landschaften, Ökotopen („der Wald“) oder daraus herausgebrochenen Einzelelementen („der Berg“, „das Edelweiß“, „die Alm“) immer weiter fort. Die Zahl der uns sehr wohl geläufigen „Idealisierer“ ist unglaublich groß – so nenne ich nur – durchaus ohne Wertung (die überlasse ich den Lesern dieser Zeilen), wild durcheinander gemischt uns sehr subjektiv die Schriftsteller Storm, Stifter (Nachsommer!), Rosegger, Grogger, Anzengruber aber auch Goethe (die italienische Reise!), Mitterer („Piefkesaga“) oder Eichendorff sowie Maler wie CD Friedrich, Gauermann, Waldmüller, Nolde, Gainsborough, Altdorfer und so weiter und so fort. Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass des auch das „laufende Bild“ und die daraus abgeleiteten Kommunikationsformen sehr bald erkannt haben, dass sich „Sehnsuchtslandschaften“ sehr wohl als Vehikel zur Produktvermarktung eignen: Nunmehr 2-3 Generationen wurden derartigen „kitschigen“ Produkten ausgesetzt – beginnend mit so prägenden Filmen wie „Der Förster vom Silberwald“, den omnipräsenten Landschaftsbildern in den „Sissy-Filmen“, der Geierwally bis hin zur Verortung von mehr als nur einer mitteleuropäischen „Fernseh-Serie“ in den heilen Wald oder in das edle Gebirge („Der Bergdoktor“). Gegenwärtig scheint es überhaupt so, dass derartige Produktionen wohl eher dazu dienen neue Tourismus-Regionen zu erschließen („Traumschiff“ …) – wer kann es sich heute noch erlauben z.B. Cornwall nicht zu bereisen?

„Sehnsuchtslandschaften“, bzw., die Landschaftsbilder, welche uns von den Medien als solche aufoktroyiert werden („Somewhere, over the rainbow … ) sind in daher den Köpfen derart omnipräsent, dass es nicht verwundert, dass – fast schon ähnlich den Zugvögeln oder den Herdentiere der Savannen – Jahr für Jahr MILLIONEN von Menschen aus den Gebieten in denen sie ihren Alltag verbringen in Gebiete wechseln die für sie die Hoffnung bergen ihre Sehnsüchte (z.B. „schöne Landschaft“, „heile Natur“, „ursprüngliche Kultur“, Kultur und Natur“) zu befriedigen. Nur so kann ich es mir erklären, dass jedes Sommer- und Winterwochenende in Tirol ein Stauwochenende („Urlauber-Schichtwechsel“) ist (denn der Sport an sich [welchen man auch am Ort des Broterwerbs in der einen oder anderen Weise ausüben kann] ist es ja wohl nicht und dem „Ballermann“ Feeling in manchen der Orte in Tirols Seitentälern nähert man(n) sich selten mit dem Privatwagen) oder dass man in der Hochsaison im Mittelmeer-Raum mehr Nord- als Süd-Europäer antrifft.

Daher – und damit komme ich zum Schluß – kann ich es die oben stehenden Kommentare nicht verstehen. Die Werke von B.V. sind Bild gewordene Sehnsuchtslandschaften, innere Bilder nach außen projiziert – teilweise auch in die Fotographien der bestehenden realen Landschaft wie bei 10738.

Nota bene: Eine meiner „Sehnsuchtslandschaften“ habe ich für mich durch meine Ansiedlung in Innsbruck zu meiner Heimat gemacht, eine andere, fernere ist der „norddeutsche Strand“ (Nordfriesland). Meine Frau hat mir auf die (testweise) gestellte Frage nach ihrer „Sehnsuchtslandschaft“ (sie hat sofort gewusst was ich meine) geantwortet: „Das Meer“. Sie ist Tirolerin, es verwundert nicht, dass es den Spruch gibt „Sprengt die Alpen – freie Sicht auf das Mittelmeer“. Das wäre meines Erachtens nach noch eine schöne Aufgabe für B.V. – eine Landschaft wie im Golf von Neapel von der Nordkette aus gesehen ….

Herzlichst Christoph
2013/11/23 15:54, Christoph Seger
Wow - Vielen Dank für den kulturwissenschaftlichen Diskurs 
Lieber Jörg B., Jürgen S., Jörg E., Hans-Jörg B. und Christoph S.,

ich war schon lange nicht mehr auf meinen eigenen Seiten unterwegs und vollkommen überrascht und begeistert, als ich eure vor einigen Wochen hinzugekommenen Kommentare zu einigen meiner Bilder gelesen habe - das ist wirklich das Beste, was ich mit meinen Arbeiten erreichen konnte! Ich würde mir auf so macher Ausstellungseröffnung so tiefgründige Gespräche wünschen.

Lieber Jörg B. und Jürgen S.,
stört euch doch bitte nicht so sehr an der Verortung meiner Märkische Berge-Panoramen. Es gibt eine reale Landkarte zu diesem fiktiven Gebirge und die Blickpunkte liegen nun einmal genau an diesen Orten, da bin ich pingelig. Grundgedanke meiner Arbeit ist der Fake und so ist es meiner Meinung nach nur konsequent, das Angebot dieser wunderbaren Website in allen ihren Möglichkeiten zu nutzen. Ich möchte den Reiz des Sauerlandes dadurch nicht schmälern. Ich wohne in Dortmund und verbringe meine Freizeit dort sehr gerne.

Lieber Jörg E., Hans-Jörg B. und Christoph S.:
Ich freue mich, dass euch meine Arbeiten und das dahinter stehende Konzept ansprechen. Ihr ermutigt mich, auch in Zukunft neue Panos hier zu veröffentlichen. Zurzeit entstehen bei mir aber eher kleinere Arbeiten, die hier nicht hinpassen würden.

Lieber Christoph S.:
Deine Ausführungen über "Sehnsuchtslandschaften" haben mich sehr bewegt. Ich entdecke diesbezüglich eine gewisse Seelenverwandschaft bei uns beiden. Du könntest gerne mal eine Einführungrede zu meinen Arbeiten halten oder einen Katalogbeitrag schreiben.

P.S. Der pp-B.Vogel ist auch der ap-B. Vogel. Bei ap gibts aber nur traditionelle Panofotos aus den Alpen zu sehen.

Nochmals vielen Dank euch allen. Ich freue mich auf weitere Diskussionen!

Mit besten Grüßen,
Benjamin Vogel
2014/01/18 13:53, Benjamin Vogel

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Benjamin Vogel

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