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Location: Hushinish / Huisinis (Isle of Harris) (30 m)      by: Martin Kraus
Area: United Kingdom      Date: 05.10.2018
Für den Herbst 2018 hatte ich schon von ein paar Monaten Flüge nach Glasgow gebucht. Die genaueren Ziele in Schottland wollte ich mir später oder wetterabhängig kurzfristig überlegen. Dann kam mir aber Hans-Jörgs Werbeaktion für die Äußeren Hebriden dazwischen, und nach kurzer Rücksprache buchte ich die CalMac Fähre von Uig auf Skye nach Tarbert auf Harris dazu - hier draussen war ich noch nie gewesen.

In den vier Tagen auf Lewis & Harris hatten wir tatsächlich zweieinhalb Tage gutes Wetter - wobei "gutes Wetter" starken Wind und Schauer nicht ausschliesst. Davon hier ein erster Eindruck. Eine wilde, einspurige, das hügelige Gelände voll auskostende Strasse geht von Tarbert westlich an der Küste von North Harris entlang bis zum Weiler von Hushinish (gälisch Huisinis geschrieben). Hier lockt ein schöner Strand, sowie nach einem kleinen Spaziergang auf den Hügel hinter den Häusern der hier gezeigte Blick auf die Insel Scarp.

Vor Ort konsultierten wir Wikipedia über die Vergangenheit der heute unbewohnten Insel: https://en.wikipedia.org/wiki/Scarp,_Scotland -- und da kommt eben die erstaunliche Anekdote von der Postzustellung per Rakete heraus, die ein etwas eigentümlicher Deutscher 1934 erfolglos erprobte. Da man bei Sturm per Boot schlecht rüberkommt, eine durchaus erwägenswerte Alternative.

Die Steine hier ("Lewisian Gneiss") gehören mit einem Alter von 3 Mrd. Jahren zu den ältesten der Welt. Hier gibt es auch Einsprengsel von Granit, und alles wurde in der Eiszeit glattgeschliffen.

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Zunächst als Rätsel eingestellt:

In diesem Herbst kann ich ein nicht ganz so originelles Reiseziel zeigen (über die Einflüsse auf die genaue Reiseplanung ein andermal); der Tradition folgend dennoch das erste Bild der Serie als kleines Rätsel: Welche Insel ist hier zu sehen?

Vermutlich ist das leicht gelöst; daher noch als Ergänzungsfrage: Welche Kommunikationstechnologie wurde hier in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts erprobt?

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Olympus OM-D E-M10
M.Zuiko 14-42 EZ @40mm (=80mm KB)
14 HF RAW freihand, ISO 200, 1/320, f11
Lightroom Classic CC, Autopano Giga 4.4.2, IrfanView

Beschriftung nach udeuschle.de und OSMaps. Ich wähle die auf der OS Karte enthaltene gälische Schreibweise, da gälisch hier draussen tatsächlich noch gesprochen wird. Die Etymologie der meisten Berge ist aber aus der Zeit der Nordmänner; die Endung -val oder -bhal entspricht dem -fjell im heutigen Norwegisch.

Comments

Kommunikationstechnologie Brieftransport?
Ohne die Ergänzungsfrage hätte ich nur "exzellentes Wetter" sagen können ;-)
2018/10/13 10:53, Klaus Föhl
@Klaus: Ja, Briefe ;-) Und das Wetter war nicht durchwegs so.
2018/10/13 11:04, Martin Kraus
Hmm.... Kommunikationstechnologien gibt es zig.... und viele von denen wurden in den 30'er Jahren erprobt. Hast du "neues Land gefunden" ?
2018/10/13 11:45, Steffen Minack
"" ??
Die Versuche des Brieftransports haben sogar Anlass zu zwei Filmen gegeben, heißt es. Eigentlich schon ein Alleinstellungsmerkmal.
2018/10/13 12:07, Klaus Föhl
Klaus hat es schon mal. Die Brieftransportversuche waren übrigens erfolglos. Trotzdem gab es bis 1968 ein Inselpostamt. Das hilft aber alles nur bedingt bei der Suche...und nein, kein neues Land.
2018/10/13 12:21, Martin Kraus
Ja klar geht es hier um das Kommunikationsmittel, dessen erster Berliner "Sammelbox" Anfang der 20'er Jahre an die Wand geschraubt wurde. Aber es gibt sicher auch noch andere Kommunikationsmittel welche mehr oder weniger zutreffend sind.
2018/10/13 12:27, Steffen Minack
Und die Insel hat heutzutage keine festen Einwohner mehr.

@Steffen Sicher gibt es viele Methoden, aber Museumstauglichkeit und olfaktorische Komponente jener einen Methode helfen hier ungemein bei der Insellokalisierung.
2018/10/13 12:32, Klaus Föhl
Zwischendurch meine uneingeschränkte Begeisterung zu Deiner fein verhüllten panoramistischen Rätselsprache ... I think the island is a place full of spiritual values !!!

Herzlichst, Hans-Jörg
2018/10/13 12:56, Hans-Jörg Bäuerle
Ach schade, obwohl mir die Berge etwas zu hoch erschienen hätte ich dich gern auf Neufundland ("neues Land gefunden") gesehen. Ansonsten ist mir keine Insel bekannt, bei der eine unkonventionelle Briefbeförderungsmethode, die immer der Nase nach funktioniert, erfolglos war. Ich kenne nur eine (heute) unbewohnte Insel, wo eine unkonventionelle Briefbeförderungsmethode größtenteils erfolgreich funktionierte.
Mit meiner Museumstauglichkeit und meinen olfaktorischen Sinn scheint es wohl nicht weit her zu sein ;-)
2018/10/13 14:09, Steffen Minack
@Steffen - ja, Neufundland wäre auch mal ein Ziel für einen von uns hier auf PP. Hab mir gerade mal das Geländeprofil dort angesehen und weiss, was Du meinst. Der höchste hier im Hintergrund sichtbare Berg ist übrigens auch nur 515m hoch. VG Martin
2018/10/13 14:18, Martin Kraus
Martin, was ich Dich schon immer mal als begeisterter Tourengeher fragen wollte: "Hast Du auch Scarpa Schuhe ?" ;-)
2018/10/13 14:46, Hans-Jörg Bäuerle
Auf dieser Insel würde ich auch gerne mit Scarpa-Schuhen herumlaufen. Aber vielleicht sendet mir ja jemand noch schnell ein Paar per Rocket Mail?
Und hoffentlich bald mehr von diesem Reiseziel!
Herzliche Grüße, Matthias.
2018/10/13 15:22, Matthias Stoffels
Mehrfach gelöst ;-) Dann löse ich jetzt auch auf. Danke fürs Mitmachen. Alles weitere oben im Beschreibungstext. VG Martin
2018/10/13 15:36, Martin Kraus
Na so steil sieht sie nun auch wieder nicht aus. Nach der ersten Meldung von HJB war ja das Gebiet ganz schnell einzugrenzen. Haben die äußeren Hebriden eigentlich größtenteils überall so einen eher flachen Charakter ohne die gewaltigen Steilküsten weiter im Osten ?
Übrigens war das Kommunikationsmittel, welches ich meinte die Flaschenpost von St.Kilda, also quasi gleich um die Ecke...
2018/10/13 15:59, Steffen Minack
@Steffen - einen sehr guten Gesamteindruck von Harris bekommst Du auf Hans-Jörg's #23996. Ganz links der Standort hier, und dann kommen durchaus noch ein paar steilere Berge und Felsen bis zum An Cliseam. Ich zeig da aber noch was. VG Martin
2018/10/13 16:05, Martin Kraus
Prima Aufnahme. Ich fühle den Wind, rieche die See.
2018/10/13 17:25, Dieter Leimkötter
@Steffen 
Mit dem olfaktorisch meinte ich die angekokelten Briefe, weil beide Postraketen sich schon in der Luft zerlegt hatten. Weitläufiges Einsammeln war dann angesagt. Ob die Briefe heute noch riechen? ?
2018/10/13 18:50, Klaus Föhl
@Klaus - mit deinem Tipp hast du mich voll aufs Glatteis und weg von der richtigen Lösung geführt ;-) Dient doch der Geruchssinn bei Brieftauben neben den allgemein bekannten Sinnen als Orientierungsverstärker.
Inzwischen habe ich natürlich die Story über die Zucker'schen Versuche gelesen. Andernorts waren Raketenpost-Versuche erfolgreicher.
2018/10/13 20:00, Steffen Minack
Very interesting. I'm curious to see your interpretation of the Outer Hebrides and the differences with the interpretation of Hans-Jörg.
2018/10/13 20:55, Giuseppe Marzulli
Es ist nur ein kleines Detail, aber mein Blick bleibt immer an der spritzenden Gischt hängen.
2018/10/16 20:11, Jörg Braukmann

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