Abendblick in die Pfalz und nach Rheinhessen, zu einer der hässlichsten Landschaften Deutschlands   (4,0 based on 15 ratings)    viewed: 504x
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1 GKM (Großkraftwerk Mannheim)
2 Viernheim
3 Fernmeldeturm Mannheim
4 Oberer Abtskopf 420 m, 82 km
5 Luchsenkopf 526 m, 88 km (F)
6 Stäffelsberg 481 m, 80 km
7 Kohlbrunnberg 468 m, 78 km
8 Hochhäuser MA-Neckarstadt
9 Farrenberg 489 m, 80 km
10 Hohe Derst 560 m, 81 km
11 Treutelsberg 504 m, 72 km
12 Rothenberg 476 m, 69 km
13 Schletterberg 523 m, 69 km
14 Föhrlenberg 533 m, 68 km
15 Hohenberg 552 m, 67 km
16 Teufelsberg 598 m, 60 km
17 Blättersberg 618 m, 58 km
18 Hochberg 636 m, 56 km
19 Kalmit 673 m, 54 km
20 Hohe Loog 619 m, 52 km
21 Rothsohlberg 607 m, 56 km
22 Oberscheid 582 m, 55 km
23 BASF - Werke Ludwigshafen
24 Platte 561 m, 54 km
25 Weinbiet 554 m, 48 km
26 Stabenberg 496 m, 46 km
27 Mittelberg 480 m, 45 km
28 Eckkopf 516 m, 44 km
29 Vorderer Langenberg 545 m, 45 km
30 Hoher Stoppelkopf 566 m, 49 km
31 Steinberg 555 m, 50 km
32 Plankenberg 532 m, 46 km
33 Becherskopf 523 m, 47 km
34 Steinkopf 527 m, 46 km
35 Drachenfels 571 m, 49 km
36 Peterskopf 487 m, 41 km
37 Harzweilerkopf 415 m, 41 km
38 Lampertheim
39 Kühberg 366 m, 46 km
40 Dorntreiberkopf 550 m, 55 km
41 Donnersberg 687 m, 53 km
42 Wormser Dom
43 Hoferkopf 488 m, 53 km
44 Großer Krehberg 472 m, 53 km
45 Ellerspring 657 m, 81 km
46 Simmernkopf 653 m, 83 km
47 Kloster Lorsch
48 Opel 649 m, 79 km
49 AKW Biblis (im Rückbau)
50 Hochsteinchen 648 m, 80 km
51 Kandrich 637 m, 78 km
52 Salzkopf 628 m, 75 km
53 Franzosenkopf 618 m, 74 km
54 Jägerhorn 538 m, 72 km
55 Eisenberge 451 m, 67 km
56 Kalte Herberge 619 m, 67 km
57 Erbacherkopf 580 m, 66 km
58 Dreibornsköpfe 548 m, 66 km
59 Heppenheim
60 Fernmeldeturm Hohe Wurzel 65 km

Details

Location: In den Weinbergen zwischen Heppenheim und Laudenbach (Hessen) [Bergstraße] (225 m)      by: Jörg Nitz
Area: Germany      Date: 05.03.2018
Der letzte Montag erlaubte auch mal wieder ein aktuelles Pano anzufertigen. Die Sichtmessung der Kalmit zeigte am Mittag 165 km Sichtweite an, am Abend waren es nur noch gut 90 km. Dennoch reichte es für einen Panostreifen nach Feierabend mit guter Fernsicht. Die Aussichtsstelle ist normalerweise nicht öffentlich zugänglich. Da aber der Zaun niedergetreten oder umgefallen war, konnte ich an den Platz gelangen.

Im rechten Bildteil ist nunmehr sogar fast der Donnersberg durch Windkraftanlagen verdeckt. Hunderte, vielleicht sogar über 1000 drängen sich auf engsten Raum in Rheinhessen. Diese Landschaft ist keine solche mehr.
Sinnloserweise arbeiten mehrere Windparks im Schatten des Donnersbergs defizitär. Zu optimistisch waren die Windprognosen. Der Donnersbergkreis versucht die Anlagen nun mit Millionenverlusten zu veräußern, ansonsten muss er die Verluste über Jahre hinweg tragen. Am Ende zahlt der Steuerzahler die Zeche, nur weil einige Ideologieversessene und/oder der Gier nach Gewinnen strebende Regionalpolitiker wieder nicht genug kriegen konnten.

34 QF-Aufnahmen, 300 mm KB

Comments

Schon sehr lange warne ich hier vor der landschaftszerstörenden Wirkung der Windräder nebst der fragwürdigen Finanzierungsmodelle und der überschwänglichen Windprognosen. Nun ist es soweit, alles passt nicht mehr zusammen. Als nächstes folgt die argumentative Arbeitsplatz-Keule, wenngleich in dieser Industrie wohl in europäischem Mass-Stab argumentiert werden muss. Unterhaltsam wird es werden wenn sekundärer gegen tertiärer Sektor aufgerechnet werden. Tourismus ist immer schon der Basis-Versorger der peripheren Räume gewesen, die "unberührte Natur" hier in der Regel ein hohes Gut (ich nehme da einmal einige Tiroler Täler aus ...).
2018/03/11 19:05, Christoph Seger
Wenn ich nachher nicht einschlafen kann, dann fang ich mal an, die Dinger hier zu zählen ;-)
2018/03/11 20:13, Jens Vischer
Ich möchte zunächst einmal das Bild als solches würdigen. Wirklich saubere Arbeit, die Gegenlichtsituation bringt Spannung rein. Der Vordergrund könnte etwas heller sein, dann würden die Details besser zur Geltung kommen.

Zu den anderen Anmerkungen: Willkommen im Anthropozän. Wir Menschen prägen die Landschaft. Beginnt bei den Feldern zur Nahrungserzeugung, den Häusern, den Straßen, den Fabriken (schaurig schön, gerade bei Nacht: die BASF). Alles braucht Energie, keiner will darauf verzichten. Wer genau hinsieht bemerkt das Großkraftwerk Mannheim, das Kohle verstromt, die irgendwo aus der Erde gegraben wird, wobei diese Narben auf unserem Planeten halt irgendwo in China oder Südafrika sind). Da steht die Ruine von Biblis, ebenfalls ein Beispiel für Energie, die hoch subventioniert wurde und für Altlasten sorgt, an denen viele Generationen ihr Schärflein zu tragen haben. Dazu die Anlagen zur Energieverteilung wie Hochspannungsmasten und Leitungen. Natürlich gehören auch die Windräder dazu, ebenso wie Wasserkraft, wie Solaranlagen und so weiter. Und wir brauchen noch mehr, damit wir in Zukunft e-mobil werden. Unberührte Landschaften sind hierzulande kaum mehr zu sehen. Und wenn, dann stünde (fast) alles voller Bäume, auch kein Gewinn für Panoramaaufnahmen, zumindest die, die die Ferne zeigen wollen.
Ich finde es wichtig, diese Situationen festzuhalten. Und hier ist gerade der Zusammenhang, wie du ihn hier über einen Bereich von 120° präsentierst, einen guten Beitrag dazu.
2018/03/12 17:06, Dieter Leimkötter
Endlich mal ein Panorama aus dem wirklichen Leben und ein sehr gut gemachtes dazu. Und endlich auch einmal kritische Worte, wie sie hier selten zu hören sind. Daß das gerade von Dir kommt, Jörg, das erstaunt mich am meisten.
Die schönen Höhenzüge können einem Leid tun angesichts dessen, was aus Profitgier zu ihren Füßen alles veraunstaltet wird. Aber besser mit als ohne sie. Und mittendrin der Wormser Dom, das ist ja unfaßbar.
2018/03/14 22:42, Heinz Höra
Beautiful colours, nevertheless...LG Jan.
2018/03/15 22:23, Jan Lindgaard Rasmussen
Na, da kenne ich noch hässlichere Gegenden in Deutschland (z.B. im Umfeld von Dieter's #21490). Das Pano ist aber auf jeden Fall wieder perfekt erstellt und der schöne Himmel kann auch nichts für die Zivilisation. VG Martin
2018/03/20 19:11, Martin Kraus

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Jörg Nitz

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